Holzpferdgymnastik

Holzpferdgymnastik

Grundsätzlich können fast alle Übungen, auch auf dem Pferd ausgeführt werden.
Da es aber, für die Wirbelsäule des Pferdes nicht sehr vorteilhaft ist, im Stand belastet zu werden,
findet das Training des Reiters,

zunächst auf dem Holzpferd statt. Der Reiter, der bei seiner ersten Longenstunde mit dem Trab konfrontiert wird, ist nach einigen Übungsstunden auf dem Holzpferd, gut auf die Bewegung vorbereitet und findet schneller seinen Rhythmus.

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Bilder vom Training, und einer Vorführung im Marinefliegergeschwader 3 Graf Zeppelin

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Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener, die Holzpferdgymnastik dient der Verbesserung der Balance, des Körpers und der Fitness.
Das Ziel ist es, den Reiter für eigene Bewegungen fit zu machen und nicht nur für die Bewegungen des Pferdes.
Die Bewegungen des Pferdes sind oftmals, mit so viel Ausweichbewegungen behaftet, dass es, sowohl für den Reiter, als auch für die Ausbildung des Pferdes, nicht dienlich wäre, diese mitzumachen.
Aber wie können wir in Harmonie reiten, ohne die Bewegung des Pferdes mitzumachen?
In dem wir zunächst lernen ausbalanciert im Lot zu stehen und uns durch Kniebeuge dem Sattel nähern, ohne uns hinzusetzen.
Da Reiten, ein ausgesprochener Sitzsport ist, ist diese Balance auch bei einem fortgeschrittenen Reiter nicht vorhanden.



Das, auf dem Holzpferd, Gelernte kann sofort auf dem Pferd umgesetzt werden, zunächst im Schritt und im Leichttraben.
Allein durch das Bestreben, in der "Sitzphase", den Körper nach oben zu ziehen und sein Gewicht abzufangen, will das Pferd schon sein Tempo verlangsamen.
Erst, wenn die Technik des Einsitzens, soweit verbessert ist, dass der Reiter das Tempo des Einsitzens gezielt steuern kann, sowie das Pferd in seiner Tragkraft soweit verbessert ist, dass der Rücken nicht mehr losgelassen hoch und runter schwingt,darf man ein Pferd aussitzen.
Der Galopp kann, ähnlich wie das Leichttraben, auf dem Holzpferd simuliert werden.
Simuliert wird nur der versammelte Galopp.
Hat der Reiter diese Bewegung verinnerlicht, wird sie zunächst im Trab geübt.
Dies hat zur Folge, dass bei entsprechender Hinterbeinsaktivität, das Pferd tatsächlich angaloppiert.

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