Arbeit am Boden

Bodenturnen.....

Die Arbeit am Boden, hat das Ziel die Tragkraft zu verbessern.
Durch direkten Kontakt zum Pferd ( touchieren mit der Gerte ), wird das Becken des Pferdes aufgerichtet. In langsamen rhytmischen Bewegungen wird das Pferd zum Abfußen gebracht. Dadurch verändert sich die Körperhaltung in Aufrichtung.
Die Pferde lernen die Aufrichtung ohne Gewicht.
Die Bodenarbeit ist für das Pferd sehr anstrengend, und darf nur in kurzen Trainingseinheiten praktiziert werden.

Vorteile der Bodenarbeit: ohne Schub findet das Pferd schneller in die Tragkraft, anschließend gibt es eine imense Streckung.


Merke: Niemals das Pferd ausbinden! Dieses würde die Aufrichtung behindern.
Es ist vollkommen egal wie hoch die Nase in der Aufrichtung getragen wird, wenn kein Gewicht ( Reiter ) das Pferd belastet.

Von der Bodenarbeit geht es direkt zur Longenarbeit über, weil die Tragkraft jetzt mit Schub versetzt werden muß.
Nur die gezielte Vermischung von Schub mit Tragkraft ergibt den sogennanten Reck d.h. Streckung in die Hand.
Wer sein Pferd ausbindet wird niemals fühlen,wie das Pferd von hinten in die Hand reinläuft, weil die Hinterbeinaktivität und die Aufrichtung des Beckens gestört wird.


© Karen Eisenhauer

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